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Dominic Fischer | Februar 2026
Von einer guten Idee zu einer europäischen Plattform.
Als der Erlebnisguide 2019 entstand, war die Idee ebenso einfach wie überzeugend: langweilige Autofahrten wieder zu Erlebnissen machen. Die braunen touristischen Unterrichtungstafeln entlang der Autobahn sollten nicht länger nur Hinweisschilder sein, sondern Einstiegspunkte in Geschichten, Regionen und echte Entdeckungen. Unser Name passte damals perfekt. „Erlebnisguide“ beschrieb genau das, was wir wollten – ein digitaler Begleiter für unterwegs, gedacht für den deutschen Markt, für deutschsprachige Nutzerinnen und Nutzer, für ein klar umrissenes Produkt.
Und das funktionierte.
Nach einem erfolgreichen Pilotprojekt in Baden-Württemberg wuchs das Projekt den folgenden Jahren stetig. Inhalte wurden erweitert, neue Partner (u.a. NRW, Hessen, Rheinland-Pfalz, Bremen und Bayern) kamen hinzu und unsere Strukturen wurden professionalisiert. Aus einer App-Idee wurde Schritt für Schritt eine kuratierte, systematisch aufgebaute POI-Datenbank zu den touristischen Unterrichtungstafeln. Aus einzelnen regionalen Inhalten entstand ein Netz entlang realer Autobahnkorridore. Und aus einer deutschen Anwendung entwickelte sich eine Plattform mit europäischem Anspruch.
Als wir begannen, über internationale Kooperationen zu sprechen, wurde uns immer klarer: Der Name passte nicht mehr zur Realität unseres Vorhabens. „Erlebnisguide“ ist verständlich – aber eben nur im deutschsprachigen Raum. Für eine geplante Expansion in weitere Länder Europas war er nicht skalierbar. Und noch wichtiger: Er beschrieb nicht mehr das, was wir inzwischen geworden waren.
Ein Guide erklärt. Er begleitet. Er informiert. Doch wir wollten mehr als erklären. Wir wollten Bewegung schaffen. Dynamik. Fahrkontext. Inhalte, die entlang von Autobahnen aktiviert werden können. Eine Dateninfrastruktur, die nicht nur in einer App funktioniert, sondern lizenzierbar ist. Ein System, das für Kommunen, Regionen, Plattformen aber auch für Mobilitätsanbieter anschlussfähig ist.
Kurz gesagt: Wir wollten Drive.
Seit Anfang 2026 trägt unsere App und die angeschlossene Produktsparte deshalb einen neuen Namen: MAQNIFY Drive. Dieser Schritt war kein kosmetisches Rebranding, sondern eine strategische Entscheidung. Der neue Name funktioniert international, ist mobilitätsnah, technologisch anschlussfähig und fügt sich konsequent in die MAQNIFY-Markenwelt ein. Vor allem aber transportiert er das, was uns antreibt: Bewegung und Skalierung.
Parallel dazu wurde die Plattform inhaltlich weiterentwickelt. MAQNIFY Drive ist heute viersprachig verfügbar – auf Deutsch, Englisch, Niederländisch und Französisch. Diese Sprachen decken zentrale Tourismusmärkte in Europa ab und sind für den Incoming-Tourismus nach Deutschland von entscheidender Bedeutung. Wer internationale Gäste erreichen möchte, muss in deren Sprache sprechen – auch entlang der Autobahn.
In der aktuellen Version umfasst MAQNIFY Drive die touristischen Unterrichtungstafeln – die bekannten braunen Schilder – in Deutschland, Österreich, Belgien, den Niederlanden und Luxemburg. Weitere Länder befinden sich in Vorbereitung. Schritt für Schritt entsteht damit eine strukturierte, grenzüberschreitende Datenbasis für touristische Inhalte entlang europäischer Reiserouten. Nicht isoliert pro Land gedacht, sondern vernetzt, systematisch und skalierbar.
Für Kommunen und Regionen bedeutet das eine neue Form der Sichtbarkeit: Inhalte werden mehrsprachig ausgespielt und entlang realer Mobilitätsachsen erlebbar gemacht – dort, wo Reisende tatsächlich unterwegs sind. Für B2B-Partner eröffnet sich eine lizenzierbare Content- und Geodatenstruktur, die sich in bestehende Systeme integrieren lässt und über klassische POI-Daten hinausgeht. Statt Koordinaten und Kategorien stehen Kontext, Storytelling und Differenzierung im Mittelpunkt.
2019 war der Startpunkt einer Idee. 2026 markiert den Übergang in eine neue Phase. Aus dem Erlebnisguide ist MAQNIFY Drive geworden – nicht, weil ein neuer Name moderner klingt, sondern weil unsere Vision größer geworden ist.
Was als regionale App begann, entwickelt sich zu einer europäischen Plattform für touristische Inhalte entlang der Autobahn. Und die nächsten Schritte sind bereits definiert: weitere Länder, neue Partnerschaften und zusätzliche Integrationen in digitale Mobilitätsökosysteme.
Manchmal ist ein Rebranding kein Neuanfang. Sondern die ehrliche Anerkennung dessen, was man längst geworden ist.
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