B2B-Ansprache in den USA

5 Tipps für Ihre Marktbearbeitung

Als der wichtigste Overseas-Quellmarkt für den deutschen Incoming-Tourismus ist die Marktbearbeitung USA in vielen Marketingplänen vertreten. Durch Trade-Marketing positionieren Sie Ihre Destination bei wertvollen Multiplikatoren. Doch Reiseveranstalter und Reisebüros wollen erst überzeugt werden! Mit diesen 5 Tipps schaffen Sie mit kleinen Kniffen große Wirkung:

  1. Übertreibung erlaubt! Nutzen Sie eine blumige Sprache.

Amerikaner drücken sich gerne emotional und mit Leidenschaft aus, sie nutzen viele Adjektive und beschreiben sehr überschwänglich. Um mit Ihren Newslettern also zu punkten, sollte die Sprache blumiger und lebendiger sein, als Sie es eventuell gewohnt sind. Oftmals trifft es genau dann den Geschmack, wenn wir Deutschen schon das Gefühl haben, ein wenig zu übertreiben.

  1. Be a part of it! Insbesondere für LMO’s, Städte und größere Regionen gilt: Werden Sie Mitglied in Branchenverbänden.

Zwar nicht für das kleine Budget, aber dafür mit großer Reichweite: Viele US-Reiseveranstalter und Travel Agents sind Mitglieder in Organisationen und Verbänden wie USTOA oder ASTA. Mit einer Mitgliedschaft kommen Sie einfacher in Kontakt mit passenden Multiplikatoren. Außerdem bieten die Verbände auch viele Marketing-Möglichkeiten wie Webinare und die Teilnahme an Konferenzen.

  1. Nicht vergessen: Denken Sie auch an Home Based Travel Agents.

Home Based Travel Agents sind ein wichtiges B2B-Segment im US-Markt. Amerikaner buchen gerne bei den kleinen Akteuren, mit denen oft eine jahrelange Beziehung und entsprechendes Vertrauen besteht. Um diese Agents zu erreichen, werden zahlreiche Messen und Workshops angeboten, auf denen Sie Ihre Destination präsentieren können. Am besten schon mit buchbaren Angeboten im Gepäck.

  1. Think Big – Spend little. Nutzen Sie budgetschonende Maßnahmen.

Als Fernmarkt beanspruchen die USA natürlich höhere Reisekosten für die persönliche Präsenz im Markt. Prüfen Sie also auch die Option, mit Ihren Nachbarn zu kooperieren und gemeinsam im Markt aufzutreten. Und vergessen Sie nicht die Möglichkeiten, die Sie vom Büro aus haben: Mit Webinaren, Telesales, kontinuierlicher Pressearbeit oder Reiseveranstalter-Kooperationen schaffen Sie Sichtbarkeit ohne lange Anreise.

  1. Sorry, what?! Vernachlässigen Sie nicht die Wichtigkeit der Sprache.

Wenige Märkte sind so sensibel, was gute Englischkenntnisse angeht. Egal, ob Sie in den USA unterwegs sind, Ihre Multiplikatoren eingeladen haben oder mit Ihnen telefonieren: Gute Sprachkenntnisse sind ein unerlässlich, idealerweise auch US-amerikanisches Englisch. Denn sonst verlieren Sie die Aufmerksamkeit Ihrer Zuhörer im Handumdrehen. Beachten Sie das z.B. auch bei der Wahl Ihrer Guides während des FAM-Trips!

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