Der Weg zum perfekten Social Media Post – Teil 2

Like mich oder leck mich – Gibt es den perfekten Social Media Post?

Foto, Text, Emoji – fertig ist mein Post. Dann mal ab und an noch einen Link oder ein Video dazu und schon ist‘s geschafft. Oder? Was unterscheidet denn jetzt einen richtig guten Post von einem eher durchschnittlichen? In unserer Serie stellen wir Ihnen die Möglichkeiten vor, um Ihre Beiträge auf Instagram und Facebook zu perfektionieren.

Teil 2: Format, Länge und Emotionen, Baby!

Der perfekte Social Media Post beachtet nicht nur den besten Zeitpunkt, sondern richtet natürlich auch Inhalt und Format an den Wünschen der Fans – und der Algorithmen – aus. Nehmen wir einmal Facebook. Wer mit offenen Augen durch den privaten News-Feed scrollt, dem fällt wahrscheinlich auf: reine Textbeiträge sind die Dinosaurier der Social Media Welt, während Fotos und besonders Videos so beliebt sind wie Tokio Hotel 2005. Texte werden kürzer. Und bunter.

Bilder schaffen Emotionen

Fotos und Videos lösen Emotionen aus. Und genau deshalb erreichen Sie mit Video-Posts und Foto-Beiträgen auch Ihr Ziel: Mehr Interaktionen und dadurch mehr Reichweite. Interaktion bedeutet, dass der Nutzer den Post nicht nur gesehen hat, sondern irgendwie selber aktiv wurde, also beispielsweise „Gefällt mir“ gedrückt hat, einen Satz kommentierte oder auf einen weiterführenden Link klickte.

Mit Links zu mehr Traffic

Gerade das Posten von Links ist sehr beliebt. Denn damit bringen Sie Traffic auf Ihre eigene Website, Ihr „owned media“. So können Sie also gezielt ausgewählte Informationen streuen: Ködern Sie die Follower über Social Media und leiten Sie sie zu den eigentlichen Angeboten: Ein Event, eine Stadtführung, eine Attraktion. Und dabei bitte den „Call-to-Action“ nicht vergessen! Zeigen Sie, wo die Führung gebucht werden kann und nutzen Sie die aktuelle (und nur kurz anhaltende) Aufmerksamkeit der Leser.

Auf die Länge kommt es an

Eine Studie von Quintly 2018 unterstreicht: Facebook- sowie Instagram-Posts mit einer Textlänge von 1-50 Zeichen erzielen mehr Interaktion. Und 50 Zeichen sind nicht viel: „Wir wünschen euch einen tramhaften Frühlingsanfang“. Der Satz hat schon 50 Zeichen. Und nein, „tramhaft“ ist kein Rechtschreibfehler. Der Satz wurde zusammen mit einem winterlichen Bild einer gelben Tram der BVG gepostet. Auf den Kanal der Berliner Verkehrsbetriebe lohnt übrigens ein zweiter Blick: Hier können sich noch viele Social Media Manager was abschauen.

Wir resümieren

Mit dem Versandzeitpunkt legen Sie den Grundstein für den Erfolg Ihres Posts. Lesen Sie mehr dazu in Teil 1 unserer Serie. Mit Format und Länge schaffen dann einen weiten Sprung auf dem Weg zum perfekten Social Media Post. Hinzu kommt dann auch die Frage nach der Verwendung von – nennen wir sie – ausschmückenden Elementen: Emojis oder Hashtags. Damit geht’s dann im nächsten Monat weiter im dritten Teil dieser Serie. Bleiben Sie dran!

Hilfe beim Tunen Ihrer Posts? Klar!

Gerne unterstützen wir Sie bei Ihrer nächsten Kampagne. Ob Beratung oder Umsetzung, wir sind für Sie da, sprechen Sie unsere Expertin Angela Keller an!