Rückblick: TourComm auf dem Learntec Kongress 2018

LEARNTEC – die Leitmesse für digitale Bildung

Die ersten Februar-Tage standen bei TourComm unter dem Motto eLearning. Unsere Kollegin Ina besuchte drei Tage lang den Kongress in Karlsruhe, der jedes Jahr begleitend zur Fachmesse stattfindet. Ein kurzes Fazit und die wichtigsten Learnings hat sie für Sie zusammengefasst.

eLearning – Digitale Weiterbildung steht hoch im Kurs

Mobile, Micro, Gaming und Bots. Nur einige der „Buzz Words“, die mich durch die drei Tage des Learntec-Kongresses begleitet haben. Die Veranstaltung hat auch dieses Jahr wieder überzeugt: mit einem abwechslungsreichen Programm voller Vorträge und Workshops rund um digitales Lernen. So rauchte mir also schon nach dem ersten Tag der Kopf. Voll mit neuen Ideen für die Umsetzung von eLearning-Projekten für unsere Kunden habe ich aber auch die beiden weiteren Learntec-Tage genossen und viel gelernt.

Neben teilweise sehr technischen Themen war der Kongress auch im Bereich der Inhalts-Konzeption wieder spannender Impulsgeber. Viele Ansätze gab es rund um die Frage, wie Lerner zusätzlich motiviert werden und wie sich an das Training gebunden werden, um so die Lern- (und Lehr-) Ziele zu erreichen.

Den Nutzen im Visier

Bei jedem eLearning-Projekt gilt: Dem User muss klar sein, was ihm das Ganze bringt. Wie kann er das Gelernte anwenden, um sich seinen (Arbeits-) Alltag zu erleichtern? Was bringt es ihm, sich mit dem Thema zu beschäftigen? Das sind die Fragen, die dem User auf jeder Lernplattform zu Beginn klar beantwortet werden sollten.

Der Lerner im Fokus

Erfolgreich wird eine eLearning-Plattform nur dann, wenn der Lerner im Fokus steht. Dabei ist egal, welchem Design- oder Technik-Trend die Plattform folgen soll und welche Themen die Ersteller der Trainings den Teilnehmern vermitteln wollen. Politik oder Image-Aufwertung sollten in den Hintergrund treten. Stattdessen geht es darum, Inhalte nach den Interessen und vor allem den Herausforderungen der Lerner anzubieten und so aufzubereiten, dass das Lernen vereinfacht wird. Natürlich müssen die Zahlen am Ende stimmen und einen Marketingeffekt sollte das eLearning-Projekt auch nach innen haben. Wichtig ist aber, dass diese Aspekte nicht der Usability und den Lernzielen im Wege stehen.

Den Inhalt klein verpackt

Einig sind sich die Experten bei einem: Inhalte ausgiebig in zig-seitigen Kursen zu verpacken geht nach hinten los. Die Aufmerksamkeitsspanne nimmt – wer kennt das nicht – einfach ab. Lerner wollen die Inhalte kurz und knapp auf den Punkt gebracht. Beispiel: die eingehende Hotelbuchung. Wie war das nochmal mit den Tipps für spanische Gäste? Sie müssen also auch noch ad-hoc auffindbar sein.

Am Ende trieb mich vor allem eine Frage durch den Kongress: Wie können wir die Trends der Branche auf touristische Themen anwenden? Und ist das auch umsetzbar für kleinere Budgets? Vor allem die Themen Mobile Learning und Gamification bieten hier einen besonderen Reiz, aber auch eine Herausforderung. Die Antwort liegt für mich – nicht erst nach der Veranstaltung, aber jetzt erst recht – in Technik und Konzept. Die richtige Waage zwischen „Spielerei“ und Konzentration aufs Wesentliche.

Ihr eigenes eLearning Projekt? Kein Problem!

Sie planen gerade ein eLearning-Projekt oder suchen nach Möglichkeiten zur effizienten Weiterbildung Ihrer Partner oder Leistungsträger? Sprechen Sie uns gerne an!