Videomarketing – wie es neue Türen öffnet

Tipps für einen gelungenes Einsatz

Das Thema Videomarketing scheint in stärkerem Grad einen Einfluss auf die alltäglichen Kommunikationsformen des Marketings zu haben. Die sogenannte „Generation Content“, die eher jüngere Zielgruppe, konsumiert mehr Video Content als sämtliche Generationen zuvor. Laut Gründerszene.de macht „User Generated Content“ (UGC-Videos) ca. ein Drittel des gesamten Medienkonsums dieser Generation aus und weltweit nutzen 64 % aller Internet-User Videoportale. Das sind starke Zahlen. Wie kann man das im Destinations-Marketing berücksichtigen und für sich zum Vorteil nutzen? Wir fassen es für Sie in unserem Blog zusammen.

Videomarketing ist nichts Neues. Allerdings scheint es in der Tourismusbranche langsam eine wichtige zu spielen. Besonders deshalb, da Destinationsmarketing durch visuelle Kommunikationsmittel einen viel stärkeren Einfluss gewinnen kann. Wenn man ein Destinationsvideo erstellt, sind es mehrere Elemente, an die man denken sollte. Bei der Erstellung Ihres Destinationvideos sollten sie deshalb folgende Aspekte berücksichtigen:

Was ist Ihr Thema?

Bevor Sie das Video erstellen, machen Sie sich Gedanken welches Haupt-Thema Sie vermitteln wollen. Unser Geheimtipp: lieber nicht zu viele Themen in einem Video vermischen. Fokussieren Sie sich auf wenige Themen, die auch sehr gut miteinander harmonieren. Dieser Aspekt ist besonders wichtig, wenn es darum geht, die gewünschte richtige Zielgruppe zu erreichen.

 

Für wen machen Sie das Video?

Die wichtigste Frage, die man sich stellen muss, ist: Wen möchte ich mit dem Video erreichen? Möchte ich eine jüngere Zielgruppe oder eher die Generation 50+ erreichen, eine sportlich aktive Zielgruppe oder doch eher eine, die auf ruhigeren Aktivitäten steht? Wenn die Antwort klar ist, kann man anfangen, das Konzept für das Video und den darauf aufbauenden Drehplan zu erstellen, mit dem schon ausgewählten Thema als Basis.

Welche Emotionen wecken Sie?

Ein Video ist ein visuell sehr starkes Medium, das auch ohne Text und z. B. nur mit Musik unterlegt große Wirkung und sehr viel zum Ausdruck entfalten kann. Mit Ihrem Video möchten Sie den Zuschauer mit auf eine Reise nehmen und so die Begeisterung wecken, das Gesehene selbst zu erleben. – Auch wenn es sich um eine verkaufsfördernde Maßnahme handelt, darf dies im Video nicht erkennbar sein. Es soll ein Image aufbauen und sich deshalb auf die emotionale Wirkung der Inhalte konzentrieren. Ein visuelles „Treffen“ mit einer Destination kann länger im Hinterkopf bleiben als jedes geschriebene Wort.

 

Welche Informationen sind wichtig?

Auch wenn Emotionen bei einem Video im Fokus stehen, darf der Informationsgehalt nicht vernachlässigt werden. Das bedeutet in diesem Fall sicherzustellen, dass die Highlights, Buchungsmöglichkeiten, Kontaktdaten etc. auch Inhalte sind. So kann der Betrachter sich nach Ende des Films gleich über die Reisemöglichkeiten informieren. Der Abspann dient Ihnen als gute Möglichkeit, alle wichtigen Kontaktdaten zum Angebot mitzugeben.

 

Wie bringen Sie das Video „an den Mann“?

Wenn das Video fertiggestellt ist, stellt sich die Frage, was macht man damit? Ein gut gepflegter YouTube-Kanal ist hier die offensichtliche Antwort. Zudem kommt die Implementierung auf eine (auch gut gepflegte) Webseite und die Verbreitung über die sozialen Medien. Nutzen Sie auch Ihre Kooperationspartner wie Reiseveranstalter oder Magazine dazu, Ihr Material weiterzugeben.

 

Rufen Sie zur Interaktion auf!

Motivieren Sie Ihre Zuschauer mit witzigen Fragen oder einem Gewinnspiel, Ihr Video aktiv auf ihren Social Media Kanälen zu teilen. So erreichen Sie noch mehr potenzielle Kunden, steigern die Aufmerksamkeit Ihres Videos und vor allem präsentieren Sie sich kreativ mit Ihrer Destination! Das kommt bei der „Generation Content“ immer gut an!

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