Zielgerichtet werben mit Google Ads – Teil 1

Wie, was, wo Google Ads?

Google Ads gehören auch im Tourismus zu den effektivsten Methoden, im Internet gefunden zu werden. Dabei kann der Werbende zwischen einfachen Textanzeigen oder Display- und Videoanzeigen unterscheiden. Die Auswahl des Formats treffen Sie am besten über die Definition Ihrer Ziele.

Die verschiedenen Anzeigenformate von Google fangen potenzielle Kunden bei ihrer Internetsuche ein und lenken ihre Aufmerksamkeit auf Ihre Destination. Dabei erreichen Sie grundsätzlich Neukunden, die sich schon mit dem Urlaubsthema befassen. Aber wie funktionieren Google Ads? Auf was müssen Sie achten? Wir starten heute unsere Serie Google Ads ABC und erklären die wichtigsten Begrifflichkeiten für Sie.

Google  | TourComm Germany

Das kleine Google Ads ABC – Teil 1

Anzeigenposition

Auch beim Schalten von Google Ads stehen Sie in Konkurrenz mit Ihren Mitbewerbern. Google bewertet Ihr Angebot im Vergleich zu Ihren Mitbewerbern. Dabei unterliegt die Rangfolge dynamischen Gesetzen und setzt sich aus unterschiedlichen Faktoren zusammen. Hierbei spielen viele der zuvor gewählten Einstellungen eine Rolle: Gebot, Anzeigenqualität, Anzeigenerweiterungen und die entsprechenden Ziel-Websites. Google weist auf Qualitätsmängel hin, so dass die Anzeige entsprechend angepasst werden kann. Anders als vielleicht erwartet, ist die Kombination der Einstellungen ausschlaggebender statt dem höchsten Gebot, um vor den Mitbewerbern platziert zu werden.

Tipp: Planen Sie eine Landingpage für die Google Ad Kampagne ein. Darauf präsentieren Sie genau das, worum es in der Anzeige geht – vielleicht eine Auflistung der schönsten Weihnachtsmärkte, wann sie geöffnet haben und ein buchbares Angebot, das den Besuch integriert. Anzeigen, die zwar ein Highlight anpreisen, dann aber nur auf die Startseite führen, werden den Suchenden mehr verärgern als inspirieren.

Berichte

Google bietet seinen Nutzern eine große Menge an Informationen an, um die Anzeigen stets verbessern zu können. Google Ads können während der Auslieferung kontinuierlich angepasst werden um bessere Resultate zu erzielen. Dafür lohnt es sich, regelmäßig ein Blick in die verschiedenen Berichte zu werfen.

Tipp: Oft stellt sich schon nach ein paar Tagen heraus, dass einige Keywords nicht funktionieren. Diese Schlecht-Performer können – und sollten – nachträglich einfach herausgelöscht werden.

 

Click-Through-Rate

Mit der Click-Through-Rate ermitteln Sie, wie viele Interessierte tatsächlich Ihre Anzeige anklicken. Diese Einstellung zur Erfolgskontrolle muss gezielt ausgewählt werden und macht im Destinationsmarketing viel Sinn, da oftmals nicht auf einen direkten Verkauf abgezielt wird.

 

Conversion Rate

Die Conversion Rate befasst sich mit der Frage, wie viele Besucher auf Ihrer Landing Page aktiv handeln. Das heißt, dass Sie beispielsweise auf den „Jetzt buchen“-Button auf der Landing Page klicken oder sich dort zum Newsletter registrieren. Wichtig für Sie ist, dass Sie den Lesern auch solche Wege anbieten. Lassen Sie ihn nicht auf der Landing Page „verhungern“.

 

Displaynetzwerk

Das Goolge-Displaynetzwerk dient dazu, eine Anzeige (das kann eine Text-, Bild- oder Videoanzeige sein) auf Websites auszuspielen, die zu Ihrem Targeting passen. Die Betreiber der Websites müssen beim Google AdSense-Programm registriert sein.

 

Keyword-Planer

Um die Suche nach den passenden Keywords für Ihre Kampagne zu vereinfachen, hat Google einen Keyword-Planer in Google Ads eingerichtet. Das Tool gibt Ihnen Themenvorschläge zu Ihrer Eingabe und zeigt auf, wie oft ein bestimmtes Wort gesucht wird. So können Sie auf einen Blick erkennen, welche Keywords erfolgreich sind.

 

Placements

Placements sind Teil des Displaynetzwerks. Dabei handelt es sich um alle Websites, die für die Schaltung Ihrer Anzeige bereit stehen. Auch hier vereinfacht Google Ihnen die Arbeit durch die Möglichkeit eines automatischen Placements. Durch Zusammenspiel von Keywords, Themen und Interesse wird die Anzeige automatisch auf den passenden Websites platziert. Alternativ kann der User auch manuell Placements einstellen.

Tipp: Für das Sammeln von Erfahrungswerten kann es hilfreich sein, zuerst das automatische Placement zu wählen und dann im Rahmen der Anzeigenoptimierung schwache Websites auszuklammern.

 

Remarketing

Ein beliebtes und wichtiges Instrument bei der Nutzung von GoogleAds ist das Remarketing. Dabei werden über die Nutzung von Cookies User markiert, die Ihnen dann anonymisiert in einer Liste ausgeliefert werden. Mit Blick auf die Daten, die Ihnen dort mitgeliefert werden (zum Beispiel das Alter oder Interessen), können Sie sich User heraussuchen, die Sie erneut mit Ihrer Anzeige kontaktieren möchten.

Tipp: Um Ihren potenziellen Besuchern nicht auf die Nerven zu gehen, überlegen Sie sich eine zweite Variante Ihrer Anzeige mit einer neuen Information. Preisen Sie beispielsweise ein bestimmtes Museum oder eine Sightseeing-Ticket an.

 

Tagesbudget

Das Tagesbudget bezeichnet den Betrag, den Sie pro Tag bzw. pro Kampagne definieren. So haben Sie einen konkreten Überblick über alle anfallenden Kosten. Sie können das Budget während der Laufzeit optimieren.

 

Textanzeigen

Textanzeigen sind die Ads, die Ihnen über den organischen Suchergebnissen angezeigt werden und nur aus Wörtern bestehen. Sie bestehen aus einem Titel, einer URL und der Beschreibung. Mit Erweiterungen der Anzeige können Sie außerdem zusätzliche Informationen, wie zum Beispiel Ihre Kontaktdaten, ausspielen.

 

Suchnetzwerk

Das Suchnetzwerk steht dem Displaynetzwerk gegenüber. Es besteht aus der Google-Suche und anderen Suchnetzwerk-Partnern, die das Ausspielen von Textanzeigen erlauben.

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