Warum nochmal… Medienbeobachtung?

Über den Sinn (und Unsinn?) von

Online-Medienbeobachtung

Immer wieder wird uns von Destinationen die Frage gestellt, warum wir Online-Medienbeobachtung im Portfolio haben. Wie sich diese – zugegebenermaßen auch aufwändige – Maßnahme eigentlich rechtfertigt.

Wir haben diese Frage zum Anlass genommen, ein  Interview mit unserem Tool-Experten Christian zu führen.

Christian, gib uns doch nochmal einen groben Überblick: Was steckt genau hinter „Online-Medienbeobachtung“?

Eigentlich sagt das Wort schon alles. Wir beobachten, was Medien weltweit in ihren Online-Präsenzen über unsere Kunden berichten. Seit rund einem Jahr bieten wir zudem mit unseren Tools auch Social Media Monitoring an, was die Suche eben auch auf die Sozialen Medien ausweitet.

Ok, das ist einleuchtend. Aber warum nutzt TourComm dazu ein Tool (das eben auch mit Lizenzkosten verbunden ist), wenn Google doch schon erfunden wurde und jeder Social Media Kanal auch eine sehr ausgefeilte Suchfunktion bietet? Wo liegt der Zusatznutzen durch den Einsatz dieser Tools?

Naja, es stimmt schon, dass wir dank Google wunderbar herausfinden können, was zum Beispiel jede Woche über „TourComm“ berichtet wird. Firmennamen eintippen – und schon bekommen wir Artikel, Website, News, Bilder, Videos…Aber: Nun nehme ich mir jede Woche die Zeit zu googeln, doch was passiert denn dann mit den Ergebnissen? Ausgewertet sind diese ja noch lange nicht.

Außerdem ist die Suche bei einem komplexen Produkt wie einer Destination schon deutlich schwieriger. Sucht zum Beispiel für die Stadt Frankfurt nach Berichterstattung in ausländischen Märkten, scheint es ohne die richtige Suche fast unmöglich, bei der Flut an Börsennachrichten und Bankennews, die touristisch relevanten Artikel zu finden… Und bei dem Beispiel handelt es sich um eine Stadt. Man kann sich vorstellen wieviel komplexer die Suche noch für Regionen oder Länder wird. Da wird die Eigenrecherche zum Vollzeitjob, von Analyse und Reporting ist dabei noch keine Rede.

Das klingt nach viel manueller Recherchezeit, stimmt. Und wie hilft nun der Service der Online-Medienbeobachtung bei der Filterung, Analyse und dem Bericht über die Veröffentlichungen?

Nutzt man eine professionelle PR-Software zur Medien- und Social Media-Beobachtung, so können zu jedem Account verschiedene zielgerichtete Suchprofile hinterlegt werden. Diese werden individuell erstellt, meist um die Performance eigener Maßnahmen zu messen, oder um third party Veröffentlichungen, Blogs oder Social Media Beiträge über mich in einem Markt zu finden. Und natürlich ist auch Benchmarking und Mitbewerberbeobachtung möglich.

Die Suchprofile erledigen dann im Grunde all das, was wir eben beschrieben haben. Ich kann zu einem Thema verschiedenste Unterthemen durchsuchen, zum Beispiel die Berichte über eine touristische Region UND alle Berichte zu Attraktionen und Städten innerhalb dieser Region. Gleichzeitig können wir durch das Suchmuster auch Ergebnisse automatisch aussortieren, zum Beispiel alles rund um Fußballergebnisse.

Und wie kann ich die Ergebnisse nun auswerten?

Auch da hilft Software natürlich. Ich bekomme einen automatisierten, wöchentlichen Newsletter mit einer Übersicht der aktuellen Ergebnisse. Diese kann ich im Backend noch manuell verfeinern (irgendein irrelevantes Ergebnis rutscht immer durch).

Und so zeigt das Dashboard statistische Auswertungen, zum Beispiel zum Werbewert oder der potenziellen Reichweite, aus denen ich einen Bericht erstellen kann. Dieser lässt sich ganz einfach noch mit der manuellen Suche ergänzen und schon ist der Bericht fertig.

Manuelle Suche? Ich dachte, das Tool übernimmt alles?

Ja, das stimmt schon. Dennoch pflegen Destinationen ja auch Kontakte zu Journalisten oder fahren vielleicht spezielle Kampagnen, bei denen es nicht lohnt, das komplizierte Suchmuster jedes Mal anzupassen. Dann ergänzen wir die Suche einfach mit manueller Google-Suche. Man könnte sagen „4 Augen sehen einfach besser“.

Danke, ich denke, die Frage nach den Tools hat sich geklärt! Aber könntest du uns abschließend nochmal kurz zusammenfassen, warum Destinationen oder Unternehmen denn Online-Medienbeobachtung umsetzen sollten? Was haben sie davon?

Okay, ich versuche mal es kurz zu umreißen. Durch Beobachtung der Berichterstattung bekomme ich Einblick in verschiedene Bereiche: Themen-Trends im Markt, Wettbewerbsbeobachtung, Erfolgskontrolle der eigenen Pressearbeit, Kontaktaufbau zu TOP-Medien und „Futter“ für die Verbreitung toller Artikel über eigene Kanäle. Und das gleiche in grün gilt natürlich für das Social Media Monitoring.

Ja, das war kurz und bündig. Danke dir! Und ich würde sagen, wenn nach diesem Artikel noch Fragen offen sind, dann darf man sich gerne an dich direkt wenden?

Na klar!

Super! Wer sich also mit Christian einmal im Detail über das Thema unterhalten will erreicht, findet seine Kontaktdaten hier: www.tourcomm-germany.com/ueber-uns/team

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